"Erleuchtung ist Crack fürs Volk.". Karim

"Erleuchtung ist eine Erfindung des Menschen. Das Wirkliche ist vor dem Mensch und seinen endlos dämlichen Erfindungen" Karim

Willkommen

Ich bin für jene da:
die es nicht geschafft haben
sich selbst zu lieben.

Ich bin für jene da:
die es nicht geschafft haben
mit dem Suchen aufzuhören!

Ich bin für jene da:
die es nicht erkannt und gefunden haben;
für jene, die es nicht schafften zu erleuchten,
für jene, denen es nicht gelang zu erwachen!

Für all jene bin ich da und öffne ich meine Tür.

Ich bin für jene da:
denen es nicht gelang,
sich mit einem Moment der Gnade zu trösten;
die es nicht geschafft haben, das Leben zu meistern;
denen es nicht gelungen ist, aus dem Leben zu flüchten;
denen es nicht möglich war, im Leben zu bleiben;
die es nicht schafften, Gott zu erkennen und sich selbst
zu vergessen;
die es nicht vermochten, sie selbst zu sein;
die es nicht geschafft haben, sich zu verändern;
die es dennoch nicht lassen können, es weiter zu versuchen;
die es nicht schafften, mit allen Gefühlen zu sein noch ohne sie.

Für all jene bin ich da und öffne ich meine Tür.

Ich bin für jene da:
die es nicht geschafft haben, die Welt zu verändern;
für jene, die trotzdem weiterträumen von einer gerechteren Welt
mit weniger Leid und Gier;
für jene, denen es nicht gelingt, im Jetzt zu leben;
für all jene, die es nicht geschafft haben,
damit aufzuhören es nicht zu schaffen;
für jene, denen es nicht gelang, still zu werden;
die es nicht geschafft haben mit „ich kann nichts tun“
die es nicht geschafft haben mit „ich kann etwas tun.

Für all jene bin ich da und öffne ich meine Tür.

Ich bin für jene da:
die es nicht geschafft haben mit „es gibt nichts zu erreichen“;
auch nicht mit Anstrengung oder Anstrengungslosigkeit;
für jene, die es nicht geschafft haben mit Hingabe;
nicht ohne zu denken;
nicht mit „da ist niemand, der etwas tun oder nicht tun kann“.

Für all jene bin ich da und öffne ich meine Tür.

Ich bin für jene da:
denen ges nicht gelang, NICHTS zu sein;
die es nicht schafften, ALLES zu sein;
und für jene, die dazwischen keinen Platz fanden;
für jene, die nicht erfahren konnten, wer sie wirklich sind;
die es nicht erreichten, SEIN zu SEIN;
die es nicht geschafft haben, alle ihre Blockaden zu lösen
und damit in Frieden sind.

Ich bin da für all jene,
die es einfach nicht geschafft haben
und trotzdem noch wirklich da sind.

Und das ist gut.

Es ist wunderbar,
dass du das, was du bist,
geblieben bist.

Sei willkommen!

Karim

Zwischen Quelle und Meer
In der spirituellen Welt scheint es strebenswert zu sein als Fluss mit dem Meer zu verschmelzen. Das ist lächerlich und unmöglich. Gehe zurück zur Quelle, zu jenem ortlosen Ort an dem Bewusstsein und dessen Inhalt in endloser Liebe Fliessen. Der Ort der kein zweites kennt, heil ist und die Quelle aller Liebe. Begrenze dich nicht auf dein SEIN. Erkenne dich als den Ursprung aus dem alle Flüsse fließen. Ein Gewahrsein des bewussten und unbewussten. Verliere dich nicht im Rausch der Liebe der Bewusstheit über die Welt, denn es verfolgt keine Richtung, ist frei und ohne Absicht.
Es webt in endloser Liebe sich selbst als scheinbar getrenntes „Individuum". Staunend, Lauschend und sich selbst genießend erfreut es sich an diesem Mysterium „Leben". Die Geträumten Charaktere, so wie der Träumer selbst sind lediglich Erscheinungen im Bewusstsein. Folglich gibt es keine eigenständige Wesenheiten, keinen Handelnden und keinen freien Willen. Keine Schuld und keinen Schuldigen. Es existiert kein „ Jemand" der gefangen ist und folglich auch niemand der befreit werden könnte.
 

Was meinst du mit „ich“?
Was meinst du, wenn du „ich“ sagst. Den Körper, die Gedanken, die Gefühle? Diese drei Aspekte sind es, die wir üblicherweise als unser Ich bezeichnen. Wie wirklich sind sie?Betrachte als erstes deinen Körper und überprüfe, was daran permanent ist. Dein Haar wächst ständig; dein Gesicht ändert fortlaufend seine Mimik; dein Arm bewegt sich, die Schulter zuckt. Welches ist also dein Körper: der vor einer Bewegung, der danach? Wenn du bei einem Autounfall  beide Beine verlierst und jemand fragt dich: „Bist du das?“ Was antwortest du? Du antwortest bestimmt nicht: „Ja, das bin ich, aber nur noch zum Teil.“ – Oder wenn du dir beim Friseur die Haare schneiden lässt, sagst du dann: „Ich bin ich, aber ein Teil von mir ist beim Friseur geblieben?“ Der Körper hat sich alle sieben Jahre komplett erneuert, jede einzelne Zelle. Welcher Körper bist du also? Dein Ohr hört meine Worte, aber bist du das Ohr? Ein Gehörloser kann auch spüren: ich bin hier. – Der Körper ist vergänglich. Das Bewusstsein „ich bin“ ist losgelöst von ihm.Wenden wir uns nun den Gedanken und Gefühlen zu. Kannst du deine Gedanken beeinflussen? Kannst du mir sagen, was du als nächstes denken wirst? Kannst du einen Gedanken oder ein Gefühl festhalten? Auch sie sind vergänglich und veränderlich, wie der Körper. Auch sie sind nicht wirklich „ich“.

Was bleibt dann? Ein Empfinden von „ich bin hier“. Wer? Wann? Der Verstand antwortet darauf vielleicht: „ich“ und „jetzt“. Doch das sind ja wieder nur Gedanken. Das einzige, was sicher ist, ist das Gefühl zu sein. Ich bin. Es geht darum, sich selbst loszulassen, diese ständige Bewegung und Veränderung zu bezeugen.

Wie es ist
All die unzähligen Regentropfen, die sich voller Vertrauen aus den höchsten Höhen stürzen.
Ohne den Weg zu kennen. Ohne begierig darauf zu warten, zu landen oder heimlich zu hoffen, dass die Blumen ihnen Dank aussprechen.
Der Tropfen fällt ohne Erwartung, doch voller Hingabe.
Voller Liebe lässt er sich in Trockenheit wandeln und wandelt sich so in neues Leben.Er wandelt sich einfach.Das ist das offene Geheimnis.Nichts kann uns geschehen.
Lausche einfach der stillen Konstante des Wandels des Lebens.
Kein Anfang - kein Ende, doch angefüllt mit Offenheit und Schönheit.


Betrachte das Leben wie einen Film
Wie der Film, den du im Kino siehst, ist auch das Leben ein großer Film. Und wie auf der Kinoleinwand geht es mal auf und mal ab, gibt es Gut und Böse. Die Handlung steht fest: Im Film können die Schauspieler nichts an ihr ändern. Kannst du dir deinen eigenen Lebensfilm so anschauen?
Im Kino wie im Leben identifizieren wir uns mal mit dem einen oder anderen Charakter. Liebe, Mitgefühl, Abneigung – völlig in Ordnung. Zugleich sollten wir uns nicht abhängig von einer bestimmten Figur im Film machen. Das bedeutet nicht, dass wir überhaupt nichts tun. Die Figuren im Kinofilm hören ja auch nicht auf zu handeln. Einfach voller Liebe und Hingabe das ausfüllen, was geschieht, ohne etwas ändern zu wollen.